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Flüchtling, Asylbewerber, asylberechtigt

Grundsätzlich sind Geflüchtete Menschen, die ihr Heimatland aufgrund einer durch sie so wahrgenommenen Notsituation verlassen haben, um zumeist in einem anderen Staat Zuflucht zu finden. Das bedeutet, dass sie Angst haben, in ihrem Land nicht sicher leben zu können, politisch, religiös oder, ethnisch verfolgt werden, sie dort nicht gut versorgt werden und ihnen zum Beispiel Essen, Trinken und Medizin fehlen. Statt Geflüchtete sagen die Menschen häufig "Flüchtlinge".

 

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft diese Fluchtgründe auf der Basis nationaler oder internationaler Gesetze oder Regelungen.

Dazu zählt unser Grundgesetz Artikel 16a. Es beinhaltet das Recht auf politisches Asyl. Außerdem die Genfer Flüchtlingskonvention, sowie Rechtsvorschriften und Erlasse des Bundes oder der Länder. Abhängig davon, lassen sich Geflüchtete von ihrem Status her unterscheiden in:

 

Asylbewerber / innen: Personen, die einen Antrag auf Anerkennung als Asylberechtigte oder auf Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft nach der Genfer Konvention gestellt haben.

 

Asylberechtigte beziehungsweise Personen mit humanitärer Aufenthaltserlaubnis: Personen, die als Geflüchtete nach Deutschland eingereist sind und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auch als solche anerkannt worden sind. Außerdem zählen dazu auch Menschen, die aufgrund von Bleiberechtsentscheidungen oder wegen Unmöglichkeit der Abschiebung eine humanitäre Aufenthaltserlaubnis erhalten haben.

 

Geduldete: Hierbei handelt es sich um eine „vorübergehende Aussetzung der Abschiebung“ von vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländerinnen und Ausländern. Sie stellt keinen Aufenthaltstitel dar und begründet daher auch keinen rechtmäßigen Aufenthalt. Geduldete sind daher weiterhin ausreisepflichtig. 

 

Ausreisepflichtige mit Rückführungshindernis: Dies sind abgelehnte Asylbewerber / innen und Personen, die aus anderen Gründen ausreisepflichtig sind, jedoch aktuell nicht abgeschoben werden können.

 

Auf den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge finden Sie viele weitergehende Informationen.


Arbeitserlaubnis, Leistungen

Arbeit: In den ersten drei Monaten dürfen Geflüchtete, die noch keine Aufenthaltserlaubnis haben, nicht arbeiten. Danach und mit einer Aufenthaltserlaubnis können sie arbeiten. Allerdings gibt es bevorrechtigte Arbeitnehmer / innen: Deutsche, EU-Bürger / innen und anerkannte Asylbewerber / innen. Nach eineinhalb Jahren Aufenthalt in Deutschland dürfen Asylbewerber / innen und geduldete Geflüchtete dann ohne diese Einschränkung arbeiten.

 

Leistungen: Geflüchtete mit Asylantrag oder Duldung erhalten Unterstützung zum Leben in Form von Bargeld und/oder Sachleistungen beziehungsweise Gutscheine. Das ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Der Fachbereich Soziales zahlt die Unterstützung in Form von Geldleistungen aus.
Die Höhe der Leistungen ist im Asylbewerberleistungsgesetz festgeschrieben und analog zum Arbeitslosengeld II. Der Fachbereich Soziales übernimmt grundsätzlich die Kosten für medizinische Behandlungen, die teilweise einzeln beantragt werden müssen.

 

Mehr dazu finden Sie z. B. unter diesem Weblink auf der Seite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge


Aktuelle Asylzahlen des BAMF

Die monatlich aktualisierten Asylzahlen sowie die Asylgeschäftsstatisik für die Bundesrepublik Deutschland stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf seiner Internetseite zur Verfügung:

 

www.bamf.de/DE/Themen/Statistik/Asylzahlen/AktuelleZahlen/aktuellezahlen-node.html

 

www.bamf.de/DE/Themen/Statistik/Asylzahlen/AsylGesStatistik/asylgeschaeftsstatistik-node.html

 

Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen

 

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Konzept zur Gewaltprävention und zum Gewaltschutz, insbesondere von besonders vulnerablen Gruppen in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete in der Stadt Leverkusen

Im September 2018 wurde im Sozialausschuss der Stadt Leverkusen ein Gewaltschutzkonzept für Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete beschlossen. Es befasst sich mit Risikofaktoren für Gewalt gegen schutzbedürftige Gruppen, wie Frauen, Kindern und LSBTIQ-Personen in Flüchtlingsunterkünften sowie mit Maßnahmen zur Gewaltprävention.

Das Konzept kann unter folgendem Link abgerufen werden:

 

www.leverkusen.de/leben-in-lev/downloads/soziales/Gewaltschutzkonzept_Stadt_Leverkusen.pdf

 

Für Fragen und weitere Informationen:

Stadt Leverkusen

Fachbereich Soziales

David Nelson, Koordination Einrichtungsbetreuerinnen und Einrichtungsbetreuer

Telefon: 0214/406-5071

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Begleitung zu Wohnungsbesichtigungen

Der Flüchtlingsrat Leverkusen bietet Hilfen bei der Begleitung zu einer Wohnungsbesichtigung an. Weitere Informationen entnehmen Sie folgendem Flyer:

 

Flyer Flüchtlingsrat Wohnungsbesichtigung


Tipps zu Umzug und Wohnen

„Fit für den Umzug“, so heißt die Broschüre, die in mehreren Sprachen hier abrufbar ist. Sie informiert über Regeln, die nach dem Einzug in eine Wohnung zu beachten sind. Es geht um Hausordnung und Nachbarschaft, um Spielzeiten für Kinder oder wie der Müll entsorgt wird. Tipps zum Heizen und zum Wasserverbrauch gehören ebenfalls dazu.

 

„Fit für den Umzug“ auf Deutsch

„Fit für den Umzug“ auf Englisch

„Fit für den Umzug“ auf Französisch

„Fit für den Umzug“ auf Arabisch

„Fit für den Umzug“ auf Farsi

„Fit für den Umzug“ auf Tingrinya


Weitere Links und Downloads

Jährlicher Politikbericht und Bericht des EMN zu Migration und Asyl 2018

Studie: Bessere Integration von Geflüchteten durch Einbindung in ethnische Netzwerke (abrufbar in Englisch)

Kinder und Jugendliche nach der Flucht - BAMF-Kurzanalyse zu Teilhabe und Lebensumständen geflüchteter Kinder in Deutschland

"Wer kommt, wer geht?" - Statistische Zahlen zur Zu- und Abwanderung von und nach Deutschland

SVR-Jahresgutachten 2019: Rückblick auf die Integrations- und Migrationspolitik

Mehrsprachiger Erklärfilm: "Meine erste Wohnung in Deutschland"

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - EMN-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN)